Clinical & Medical Affairs

HEOR & Gesundheitsökonomie.

Health-Economics-Modelle nach NICE-, IQWiG- und ICER-Standard. Voll dokumentiert, nicht als Black-Box. Vom reproduzierbaren Audit-Trail bis zur schnellen Sensitivitäts-Analyse.

Wissenschaftliches heor-modell auf einem schreibtisch

Wie bauen Sie ein HEOR-Modell, das HTA-Bewertern standhält?

Die gesundheitsökonomische Modellierung entscheidet häufig über die finale Erstattung. Fehler im Modell-Layout oder Intransparenz in den Annahmen führen unweigerlich zu massiven Abwertungen durch HTA-Gremien:

  • Die Modell-Wahl. Welcher Modell-Typ (Markov, Partitioned Survival, Discrete Event) passt am besten zu Ihrer spezifischen Indikation und wird vom Bewerter akzeptiert?
  • Zirkelschlüsse vermeiden. Wie modellieren Sie unsichere klinische Daten (z. B. durch Extrapolation von Überlebenskurven) methodisch sauber und ohne logische Zirkelschlüsse?
  • ERG-Critique überstehen. Insbesondere das NICE in UK setzt Evidence Review Groups (ERG) ein, die Modelle bis in die letzte Excel-Formel zerlegen. Black-Box-Modelle scheitern hier sofort.
Wir bauen Modelle, die HTA-tauglich vom ersten Build an sind. Mit lückenlosem Audit-Trail, klaren Annahmen und reproduzierbaren Sensitivitäts-Workflows.
Detail einer markov-modellierung

Unsere HEOR-Leistungen.

Erlangen Sie Sicherheit durch voll dokumentierte Modelle, die nicht nur intern überzeugen, sondern den strengsten externen Prüfungen durch IQWiG und NICE standhalten.

Pharma: Kosteneffektivität & QALYs
Entwicklung von Markov-, Partitioned Survival- und DES-Modellen. Durchführung von Cost-Effectiveness Analysis (CEA) und Cost-Utility Analysis (CUA) basierend auf QALYs nach ICER-Standard.
Budget Impact Modeling (BIM)
Erstellung robuster Budget-Impact-Modelle zur Vorhersage der finanziellen Auswirkungen auf das Gesundheitssystem — essenziell für Verhandlungen mit GKV und Payer-Gremien.
Sensitivitätsanalysen
Probabilistische und deterministische Sensitivitäts- sowie Szenarien-Analysen. Reproduzierbar und transparent dokumentiert zur Erfüllung höchster NICE-/IQWiG-Transparenz-Anforderungen.
MedTech & IVD: Pathway-Modeling
Aufbau von Cost-Consequence-Modellen für Diagnostika, Pathway-Modeling für Hospital-Settings, NICE-MTEP-/DAP-Modelle sowie dedizierte NUB-Entgelt-Berechnungen.

Häufige Fragen zur Gesundheitsökonomie.

Was ist der Unterschied zwischen Cost-Effectiveness und Cost-Utility?
Eine Cost-Effectiveness Analysis (CEA) misst Gesundheitsgewinne in natürlichen Einheiten (z.B. gerettete Lebensjahre oder vermiedene Infektionen). Eine Cost-Utility Analysis (CUA) ist eine spezifische Form der CEA, bei der die Gesundheitsgewinne qualitätskorrigiert gemessen werden — meist in Form von QALYs (Quality-Adjusted Life Years). Letzteres ist der Goldstandard für NICE.
Wann sind Markov-Modelle ungeeignet?
Markov-Modelle gehen davon aus, dass die Übergangswahrscheinlichkeit in einen neuen Gesundheitszustand nur vom aktuellen Zustand abhängt (memoryless). Wenn der Krankheitsverlauf extrem stark von der Patienten-Historie (frühere Events, Dauer im aktuellen Zustand) beeinflusst wird, sind Discrete Event Simulationen (DES) oft methodisch überlegen.
Welche Software ist für HTA-Submissions akzeptiert?
MS Excel bleibt der globale De-facto-Standard, da HTA-Reviewer die Modelle in der Regel öffnen, inspizieren und selbst verändern möchten. Komplexe Analysen (z.B. DES oder Netzwerkmataanalysen) werden oft in R oder TreeAge modelliert, jedoch erfordert dies oft die Bereitstellung des Quellcodes und extrem saubere Dokumentation.
Brauchen Diagnostika eine eigene Modell-Logik?
Ja. Bei IVDs und Diagnostika steht oft nicht das Überleben (QALYs) im Fokus, sondern der diagnostische Pfad (Sensitivität/Spezifität) und die Vermeidung teurer Fehlbehandlungen. Hier kommen häufig Cost-Consequence-Modelle oder klinische Pathway-Modelle zum Einsatz, die den Workflow im Krankenhaus abbilden.

Modelle, die Reviewer öffnen können.

Keine Black-Box-Excel mehr. Sichern Sie sich Modelle mit lückenlosem Audit-Trail und reproduzierbaren Sensitivitäts-Workflows, die intern wie extern jeder Prüfung standhalten.

Prüfen Sie Ihr Modell-Setup.

Sprechen Sie mit unseren Health-Economics-Experten über Ihre Indikation und erfahren Sie, welcher Modell-Typ den Payer am besten überzeugt.