Zum Inhalt springen
Entourage
News2 Min. Lesezeit

BayOConnect 2026: Regulatorik bestimmt den Biotech-Erfolg

Martina Schneider (CSL Innovation / LOVEDIS) und Lena Pauli-Tzschirner (Entourage) im Live-Interview über Regulatorik und Startup-Valuation auf der BayOConnect 2026 in München.

ER

Entourage Redaktion

Treffpunkt der Biotech-Szene

Vom 30. Juni bis 1. Juli 2026 war München der Treffpunkt der Biotech-Szene: Bei der BayOConnect 2026 brachten die Veranstalter Gründer, Forscher, Investoren und etablierte Partner in den Design Offices München Macherei zusammen. Mitten im Geschehen stand eine fundamentale Frage im Fokus: Wie sichern junge Biotech-Unternehmen den langfristigen Marktzugang und den Wert ihrer wissenschaftlichen Durchbrüche?

An dieser Schnittstelle setzten Martina Schneider (Chief of Staff bei der CSL Innovation GmbH und Mitgründerin von LOVEDIS) und Lena Pauli-Tzschirner (Principal Consultant bei der Entourage GmbH) mit ihrem Live-Doppelinterview an. Ihr Ziel auf der Konferenz war es, Gründern und Investoren zu zeigen, dass Market Access und Regulatorik keine nachgelagerten bürokratischen Pflichten sind, sondern die stärksten Treiber für den tatsächlichen Unternehmenswert (Valuation).

Wie die Qualität regulatorischer Entscheidungen über Tempo, Unternehmenswert und Finanzierbarkeit von Innovation bestimmt.

Vier Kernthemen im Fokus

Das Biotech-Ökosystem lebt von Kooperation und strategischer Weitsicht. Im Rahmen der Fachkonferenz beleuchteten die beiden Expertinnen, wie Start-ups die typischen Klippen der frühen Entwicklungsphasen umschiffen können:

  • Unternehmenswert und Investoren-Attraktivität (Valuation): Im Investoren-Matching der BayOConnect zählt vor allem die finanzielle Tragfähigkeit. Ein schlüssiger, früh geplanter Erstattungspfad sichert Start-ups das nötige Vertrauen bei der Risikokapitalakquise.
  • Erstattungs- und HTA-Anforderungen früh verankern: Viele Entwickler konzentrieren sich in der Frühphase primär auf die Technologie. Das Doppelinterview verdeutlichte, warum die frühzeitige Berücksichtigung von Payer-Evidence und HTA (Health Technology Assessment) das Risiko eines Scheiterns an der Marktschwelle drastisch reduziert.
  • TechBio, KI und regulatorische Sandboxes: Die Konferenz widmete sich stark der Digitalisierung im Biotech-Bereich. Diskutiert wurde, wie KI in der R&D-Phase durch zukunftsweisende regulatorische Freiräume (wie dem IHI-BRIDGE-Projekt) schneller in die Praxis überführt werden kann.
  • Bedarf von Start-up-Ökosystemen: Kapital allein reicht nicht. Biotech-Start-ups benötigen direkte Zugänge zu modernen R&D-Infrastrukturen und Inkubatoren (wie dem CSL-Inkubator in Marburg) sowie erfahrene Sparringspartner für die operative Umsetzung.

Entourage vor Ort

Neben dem Live-Doppelinterview vertrat Co-Founder und Managing Director Moritz Haucke die Entourage GmbH vor Ort in den Design Offices München Macherei. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Market-Access-Roadmaps, Zulassungsfragen und Kooperationsmodelle an der Schnittstelle von Entourage und SmartStep Consulting.

Sie planen ein Treffen oder haben Fragen zu unserem Beratungsportfolio für Biotech- und Start-up-Unternehmen? Wir freuen uns auf das Gespräch.

Bildhinweis: Die Bilder in diesem Beitrag wurden mit künstlicher Intelligenz erzeugt. Sie zeigen keine realen Personen, Orte oder Ereignisse.

Relevant für Ihr Vorhaben?

Ähnliche Fragen beschäftigen Sie gerade?

Im Erstgespräch klären wir unverbindlich, was für Ihre konkrete Situation relevant ist.

Erstgespräch anfragen →
Quellen
  • Entourage, Unternehmensmeldung auf theentourage.de (25.06.2026)
  • BayOConnect 2026, bayoconnect.org

Regulatorik im Start-up

Wann gehört die Regulatorik in Ihre Bewertung?

Erzählen Sie kurz, wo Produkt und Finanzierung gerade stehen.

Ihre Anfrage geht an unser Team, das bei Bedarf die Fachleute zum Thema hinzuzieht.

Lieber direkt? +49 89 4161170-0
contact@theentourage.de

  • Antwort i.d.R. innerhalb eines Werktags
  • 4 Standorte: DE · CH · IT · US
  • 100% Life Sciences