Pharma
- Was gilt
- EU-GMP-Leitfaden Annex 15 regelt Qualifizierung und Validierung.
Wir begleiten Research, Development und Engineering über den Lebenszyklus: Machbarkeitsstudie, Design Controls nach ISO 13485:2016, Usability nach IEC 62366-1 und Software nach IEC 62304. Anforderungen, Risikomanagement nach ISO 14971 und Nachweisplanung erst kurz vor der Zulassung zu verknüpfen, heißt die Rückverfolgbarkeit rückwärts nachzubauen.
Überblick
Begleitung von der Machbarkeitsstudie bis Verifikation & Validierung · ISO 13485:2016 Abschnitt 7.3, FDA 21 CFR Part 820 (QMSR), IEC 62366-1:2015, IEC 62304, ISO 14971
Zuletzt aktualisiert: 3. Oktober 2026
Forschung, Entwicklung und Engineering in Pharma, Biotech, MedTech und IVD sind kein freier Erfindungsraum, sondern ein Prozess, dessen Nachweise von Beginn an entstehen müssen. In der Praxis bleiben Projekte selten an der Technik hängen, sondern an der fehlenden Verzahnung von Anforderung, Risiko und Nachweis.
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Wie wir zusammenarbeiten
In der regulierten Entwicklung hängt jede Disziplin an dem, was die vorige festgelegt hat. Die Machbarkeitsstudie legt fest, welcher regulatorische Pfad und welcher Evidenzbedarf gelten; daraus entstehen die Design Inputs, die nach ISO 13485:2016 Abschnitt 7.3 und FDA 21 CFR Part 820 (QMSR) rückverfolgbar bis zum Verifikationsnachweis sein müssen.
Software nach IEC 62304, Usability nach IEC 62366-1:2015 und die Biokompatibilität nach ISO 10993-1:2025 sind Eingaben in dasselbe Risikomanagement nach ISO 14971. Wird eine dieser Disziplinen zu spät an die Traceability angebunden, wird sie zum Engpass. Typisch sind die klinische Leistung bei IVD oder der Nachweis, dass identifizierte Risiken tatsächlich verifiziert wurden.
Die Verifikation prüft gegen die Design Inputs, die Validierung gegen die User Needs, und beide hängen an derselben Entwicklungsdokumentation, die bei einer FDA-Inspektion nach 21 CFR Part 820 (QMSR) zusammenhängend vorliegen muss. Wird das Archiv am Ende rekonstruiert statt laufend geführt, fehlt im Audit die Rückverfolgbarkeit, und das hält das Projekt auf.
Unser Vorgehen
Schritt
Ergebnis
Feasibility & Pfadannahmen
Dokumentierter Feasibility-Bericht mit technischer Realisierbarkeit, regulatorischem Pfad und Evidenzbedarf als Grundlage für die Design Inputs.
Design Inputs & Traceability
Vollständige, überprüfbare Design Inputs aus den User Needs abgeleitet; Traceability Matrix angelegt und mit dem Risikomanagement nach ISO 14971 verknüpft.
Engineering & Risikobewertung
Design Outputs, Software nach IEC 62304 und Usability nach IEC 62366-1:2015 entwickelt; Biokompatibilität nach ISO 10993-1:2025 bewertet.
Verifikation
Nachweis, dass die Design Outputs die Design Inputs erfüllen; Verifikationsprotokolle in der Traceability Matrix verknüpft.
Validierung & Leistungsnachweis
Validierung gegen die User Needs; bei IVD Leistungsbewertung nach EU 2017/746 im Performance Evaluation Report konsolidiert.
Design Transfer & Dokumentation
Übergabe an die Produktion mit Qualifizierung nach EU GMP-Leitfaden Annex 15; Entwicklungsdokumentation vollständig und inspektionsbereit.
Typische Stolperfallen
Die Traceability wird erst kurz vor der Zulassung rekonstruiert.
Wer die Verknüpfung von User Needs über Design Inputs bis zum Verifikationsnachweis nicht laufend führt, baut die Entwicklungsdokumentation nach ISO 13485:2016 Abschnitt 7.3 rückwärts nach; das ist der häufigste Grund für Beanstandungen in Inspektion und Audit.
Risikomanagement und Entwicklung laufen parallel statt verzahnt.
Software nach IEC 62304 und Usability nach IEC 62366-1:2015 erzeugen eigene Risiken; werden diese nicht in das Risikomanagement nach ISO 14971 zurückgespielt, entsteht eine Lücke zwischen identifiziertem Risiko und Verifikationsnachweis.
Die Biokompatibilitätsprüfung startet ohne chemische Charakterisierung.
Wer nach ISO 10993-1:2025 alle biologischen Endpunkte pauschal prüfen lässt, statt sie über die Charakterisierung nach ISO 10993-18 zu steuern, bindet Zeit und Material an Tests, die der Risikoprozess gar nicht verlangt.
Die V&V wird gegen die falsche Referenz geplant.
Verifikation prüft gegen die Design Inputs, Validierung gegen die User Needs; werden beide vermischt, fehlt am Ende der Nachweis, dass das Produkt den ursprünglichen Bedarf erfüllt; eine wiederkehrende Lücke nach ISO 13485:2016 Abschnitt 7.3 und FDA 21 CFR Part 820 (QMSR).
Bei IVD wird die klinische Leistung zu spät adressiert.
Die Leistungsbewertung nach EU 2017/746 ruht auf drei Säulen; wissenschaftliche Validität und analytische Leistung sind oft vorhanden, während die klinische Leistung als Evidenzlücke offenbleibt und den Performance Evaluation Report aufhält.
Produktentwicklung & Regulatory Strategy
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