Supply
Operations.

In jedem mittleren und großen Chemie- oder Pharmaunternehmen ist die Abteilung Supply Chain Teil der funktionalen Organisation und stellt wahrscheinlich neben Vertrieb und Marketing einen der Schwerpunktbereiche für das obere Management dar. Neben dem Vertrieb gilt die Supply-Chain-Funktion als einer der wichtigsten Geldbringer innerhalb des Unternehmens. Der Grund dafür ist relativ einfach: Ohne den Verkauf von Produkten an Kunden und die pünktliche, hoffentlich vollständige Lieferung ist es unmöglich, Geld zu verdienen. Natürlich sind die Bedürfnisse der Kunden und die Gesundheit der Patienten das übergeordnete Ziel, aber jedes einzelne Unternehmen muss auch wirtschaftlich erfolgreich sein.

Darüber hinaus ist klar, dass innerhalb einer durchgängigen Wertschöpfungskette auch F&E, TO, RA, QM, Finanzen, Controlling sowie IT wesentliche Rollen spielen. Ohne eine zuverlässige und flexible Lieferkette kann jedoch kein einziges Produkt geliefert werden.

Heutzutage besteht die größte Herausforderung darin, die Lieferkette an die zunehmende Komplexität der Branche und die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Geschäftsbereiche anzupassen. Pharmaunternehmen brauchen Lieferkettenmodelle, die strategische Prioritäten unterstützen und gleichzeitig belastbar, flexibel, serviceorientiert und kosteneffizient sind.

Die Lieferketten müssen stets den neuen Anforderungen des sich wandelnden Umfelds gerecht werden, und die Covid-19-Pandemie ist nur ein prominentes Beispiel dafür. Wenn jedoch von einer robusten und gut organisierten Lieferkette die Rede ist, müssen alle Funktionen einbezogen werden. So sind beispielsweise erfolgreiche und rechtzeitige Produkteinführungen nicht nur ein Datum. Sie stellen das Maximum an funktionsübergreifender und standortübergreifender Zusammenarbeit dar, bei der alle Teammitglieder auf das gleiche Gesamtziel hinarbeiten müssen. Von F&E und möglichem TechTransfer über die Dossiererstellung durch RA und die Fertigstellung der Druckvorlagen bis hin zur Produktion der ersten kommerziellen Chargen, der Marktvorbereitung durch Vertrieb und Marketing und schließlich der Logistik zum Kunden. Jede einzelne Funktion ist involviert, und jedes einzelne Zahnrad muss in das andere passen, um ein effizientes Getriebe zu bilden.

Und wie jeder weiß: Nur mit einem gut funktionierenden Getriebe kann man die Kraft auf die Strecke bringen.

Robust.

Einkauf über wertorientierte CMO-Beziehungen in Kombination mit strategischem Aufbau von Zweitquellen und leistungsfähigen QC-Labors.

Transparent.

Digitale Nachfragesteuerung mit fortschrittlichen Analysen und Leistungs-Dashboards für Vertriebs- und Angebots-KPIs.

Nachhaltig.

Verwaltung von Stakeholdern, Ländern und Dritten. Effiziente Handhabung von Verzögerungen, verbesserte Lagerüberwachung und vollständig sichtbare Transaktionsverfolgung.

Möchten Sie Ihre Supply Operations optimieren?

Unsere Herangehensweise.

Supply Operations…

Die pharmazeutischen Lieferketten sind global und sehr komplex geworden. Immer mehr Unternehmen lagern ihre Produktion an CMOs aus und suchen nach neuen Wegen, um die Patienten zu erreichen. Mangelnde Transparenz, einzelne Quellen für wichtige Zwischenprodukte oder Produkte sowie lange Vorlaufzeiten für Glaswaren oder pharmazeutische Wirkstoffe sind nur einige der Hürden, die es zu überwinden gilt.

Obwohl Risiken in der Lieferkette unvermeidlich sind, können Unternehmen ihre störenden Auswirkungen durch erhöhte Transparenz, proaktives Risikomanagement und fortschrittliche Technologien, die Unternehmen dabei unterstützen, Probleme besser vorherzusehen oder darauf zu reagieren, minimieren.

Entourage unterstützt seine Kunden beim Aufbau eines weniger anfälligen und transparenteren Angebots auf mindestens acht Wegen:

  1. Regionale Abhängigkeiten
  2. End-to-End-Transparenz
  3. Routinemäßige Stresstests und Neubeurteilung
  4. Geringere Anfälligkeit für Schocks
  5. Erweiterte Wertschöpfungskooperation mit CMOs
  6. Resiliente Lieferkette als Thema für die Geschäftsleitung
  7. QC-Labors auf dem neuesten Stand der Technik
  8. Proaktives Risiko- und Verzögerungsmanagement

Unser Angebot in Supply Operations.

Acht Wege wie Entourage Kunden unterstützt.

Pharmaunternehmen beziehen kritische Materialien oft nur aus einer einzigen Quelle, wodurch sie dem Risiko von Engpässen ausgesetzt sind. Typische Beispiele sind registrierte Ausgangsstoffe (RSM) aus China oder Indien. Da die Gesundheitsindustrie jedoch beschlossen hat, unabhängiger von der asiatischen Region zu werden, wurde eine Reihe lukrativer Alternativen in Mittel- und Osteuropa (MOE) mit modernen Anlagen, z. B. in der Slowakei, in Serbien oder in der Ukraine, ausfindig gemacht, und eine angemessene Anzahl von GMOs ist bereits präsent.

Unsere Leistungen in Supply Operations.

Die besten Pharma-Supply-Chain-Funktionen fordern sich selbst durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in 23 Dimensionen in 4 Kategorien heraus. Entourage unterstützt seine Kunden in jedem einzelnen Aspekt mit Experten aus der Praxis.

Strategie und Mission.

Operations und Systeme.

Management Struktur.

Denkweise und Fertigkeiten.

Wie Entourage Kunden unterstützt,
mehr Effizienz und Transparenz
im Laborbetrieb zu erreichen.

Unser Quick Check.

Vorbereitung.

  • Abfrage von Daten, Kern- Informationen, Stakeholdern und Entwicklungsstand
  • Durchsicht der geteilten Dokumente zur Einarbeitung
  • Planung eines Scoping Workshops mit Projekt Sponsor, Leiter und Kernteam
  • Vorbereitung eines kross-funktionalen Interview Plans
  • Durchführung des Scoping Workshops vor Ort
Scoping Workshop

Zusammenfassung.

  • Reifegradbeurteilung der vier relevanten Standorte
  • Empfehlung geeigneter Verbesserungshebel
  • Entwicklung eines kunden-spezifischen Konzeptes mit definierten Arbeitspaketen
  • Priorisierung der Pakete zusammen mit dem Kunden
  • Sammeln von Feedback bzgl. bisheriger Arbeitsweise
  • Präsentation der Ergebnisse im gesamten Projektteam
QuickCheck Report

Durchführung.

  • Besichtigung jedes Standortes vor Ort
  • Durchführung der Interviews vor Ort und/oder Remote
  • Identifikation der Stärken und Schwächen jedes Labors
  • Mapping der Prozesse, Tools, Systeme und Fähigkeiten jedes QK Labors
  • Abgleich der Labore sowie Best Practice Benchmarking
  • Analyse der Schnittstellen zur F&E, QS und Produktion

Planung.

  • Ausarbeitung eines detaillierten Projektplans für die Design Phase auf Basis priorisierter Arbeitspakete
  • Auswahl kross-funktionaler Projektteams pro Paket
  • Definition einer geeigneten Kommunikationsstruktur
  • Bildung eines gemeinsamen, zentralen PMs zur Steuerung
  • Organisation eines multi-site Kick-Off Workshops

Supply Operations Expertise.

Lernen Sie unsere Supply Chain Experten kennen.

Dr. Igor tchoudovski

Dr. Igor Tchoudovski

Head of Management Consulting

Strategy und Solutions

Entourage team andreas benischke

Dr. Andreas Benischke

Senior Management Consultant

Laboratory Spezialist

Entourage team toni pscherer

Toni Pscherer

Management Consultant

Implementierung und Onboarding

Entourage team merlin idris

Merlin Idris

Senior Management Consultant

Analytics und Digitalisierung

Entourage team dirk duesterhoeft

Dirk Düsterhöft

Senior Management Consultant.

CSV und DI Experte

Entourage team beike lu

Beike Lu

Management Consultant

Big Data Engineer

Unsere Case Studies in Laboratory Operations.

Case Study. Optimierung des gesamten QK Laborumfeldes eines chemisch-pharmazeutischen Unternehmens inkl. Schnittstellenkollaboration.

Reifegrad Beurteilung und Optimierung der Laborprozesslandschaft.

Die Herausforderung. Das vorläufige Ziel war eine kurze Industrie Best Practice Benchmark Analyse der QK Prozesse und Tools mit Fokus auf Transparenz sowie Effizienz. Die Status-Quo Diagnose ergab eine unzureichende Laborinfrastruktur (Abzüge, Büroflächen, Geräte, Wege Planung) sowie mangelnde Schnittstellen Zusammenarbeit mit der Produktion als auch Forschung und Entwicklung. Zusätzlich erfolgte eine zeitaufwendige Dokumentation in papier-basierten Journalen und die Steuerung der Laborauslastung sowie des Durchsatzes wurde händisch aus diversen Datenquellen zusammengetragen. Ein visuelles Labor Performance Management war nicht vorhanden und es bestand keine Planbarkeit der Auslastung  aufgrund mangelnder Schnittstellen Kommunikation und fehlender Granularität des Proben Forecasts.

  • Einführung einer neuen Laborstruktur mit klaren Rollen und Verantwortlichkeiten
  • Restrukturierung des Organisationssetups innerhalb der QK mit autonomen, selbst-organisierten Arbeitsgruppen
  • Schulung der Mitarbeiter in neuen Technologien und Lean Philosophien
  • Überarbeitung der Prozesslandschaft inkl. Probeneingang, physischem Proben Fluss, Kapazitäten und Wege Planung
  • Definition geeigneter KPIs sowie Design von digitalen Dashboard Prototypen
  • Förderung der Schnittstellen Kollaboration mittels Joint Understanding Workshops

25%

Verbesserung der Produktivität bzw. des Proben Durchsatzes

Mind-Set Change

und Freude an stetiger Optimierung über alle Schnittstellen der Qualitätskontrolle

45%

Reduktion des Aufwandes für Dokumentation
und Steuerung

Steigerung der QK Produktivität in 9 Monaten

Case Study. Umsetzung von Lean Six Sigma in einem pharmazeutischen Unternehmen mit Fokus auf die sterile Abfüllung und Verpackung.

Sterile Abfüllung und Verpackung.

Die Herausforderung. Das initiale Ziel war die Reduzierung der Kosten am Standort sowie ein globales Lean Implementation Programm. Manche Lean Aspekte wurden teilweise, aber nur bruchstückhaft, eingeführt. Ein ineffizienter KVP und eine hohe Menge an Störfaktoren wurden identifiziert. Des Weiteren beobachte man eine inadäquate Ressourcen Planung sowie Steuerung und Monitoring. Zusätzlich lagen unrealistische Prozess Standardzeiten als Basis der Kapazitäten Planung vor. Die Belegschaft teilte einen Großteil der Änderung nicht und war war von der vorherigen Transformation nicht vollends überzeugt.

  • Umsetzung einer OEE Messbarkeit aller anwesenden Produktionslinien.
  • Reduktion von Störfaktoren durch die Definition eines effizientes Reinigungsprozesses der Anlagen
  • Verbesserung der Prozess Stabilität mittels einem Lean Six Sigma Vorgehen
  • Implementierung einer neuen Ressourcen Planung basierend auf realistischen Standard
  • Entwicklung einer nachhaltigen Prozess Steuerung sowie Management System über geeignete KPIs und digitale Dashboard

Verbesserung

der Prozess Standards und Management Frameworks

Reduktion

der OEE sowie organisatorischen
und technischen Verlusten

Transparenz

in Prozess Planung, Key Data Reporting und Effizienz Management

20% Anstieg der OEE innerhalb von 12 Monaten

Case Study. Operational Excellence im Bereich Pharma Engineering. Eine strategische Transformation mit Fokus auf stetige Weiterentwicklung.

Strategische Transformation. Schrittweise Einführung der Operational Excellence Kultur

Die Herausforderung. Ausreichend Wissen bezüglich Operational Excellence war vor Projektstart bereits präsent. Nichtsdestotrotz wurden einige Defizite der OpEx Implementierung, aufgrund dem Mangel an Change Management und Mindset, identifiziert. Ein Fehlen an Ressourcen zur Nachverfolgung von OpEx Aspekten und Kultur wurde zusätzlich detektiert. Des Weiteren wurden die eingesetzten Technologien, Tools, Systeme und Prozesse nicht ausreichend gelebt sowie stetig optimiert.

  • Entwicklung eines Kommunikationsplans sowie Stakeholder Engagement Systems basierend auf positiver Verstärkung und zügig initialisierten Quick Wins
  • Design eines kundenspezifischen und nachhaltigen KVP mit einzelnen Prozessschritten inkl. Pilotierung
  • Coaching und Training der Projektteams unterstützt durch klare Rollen und Verantwortlichkeiten sowie Fehlerkultur
  • Beibehaltung und Nachverfolgung der OpEx-Kultur durch regelmäßige Check-Ups

Kontinuierliches 5S

Verbesserung der Produktivität bzw. des Proben Durchsatzes

Effizienter KVP

und Freude an stetiger Optimierung über alle Schnittstellen der Qualitätskontrolle

Effektive SMED

Reduktion des Aufwandes für Dokumentation und Steuerung

Nachhaltige Implementierung von OpEx innerhalb von 12 Monaten

Blog

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